Über mich
Ich bin Martina. (500h YTT)
Yoga ist mein Lieblingsweg, nichts zu tun und dabei produktiv auszusehen.
So kann es wirken, wenn es nicht um Leistung geht. Im Yoga gibt es keinen Wettbewerb.
Yoga ist wie das Ausatmen nach einem langen Tag.
Schon immer haben mich zwei Dinge fasziniert: Sport und die menschliche Psyche.
Lange war es für mich nur ein Nebeneffekt, was Training mit unserem Wohlbefinden, unseren Emotionen und unserer mentalen Stärke macht. Gleichzeitig führte mich mein Weg in die Pädagogik, Psychologie, in die Schule als Lehrerin und später in die Familienberatung.
In meiner Arbeit mit Kindern und Familien wurde mir immer deutlicher, dass Veränderung nicht allein durch neue Erkenntnisse entsteht. Viele Menschen wissen bereits, was ihnen guttun würde – und schaffen es trotzdem nicht, dieses Wissen umzusetzen. Der Schlüssel liegt oft tiefer: im Nervensystem.
Deshalb spezialisierte ich mich auf Trauma, Stressregulation und die Verbindung zwischen Körper und Psyche. Dabei begegnete mir Yoga auf eine ganz neue Weise. Nicht nur als Sport oder Stretching, sondern als kraftvolle Methode, um Sicherheit, Ruhe und Verbindung im eigenen Körper zu finden.
Heute verbinde ich mein Wissen aus Familienberatung, somatischer und Nervensystemarbeit und Psychologie mit den jahrtausendealten Prinzipien des Yoga. Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, aus dem ständigen Funktionieren auszusteigen und wieder bei sich selbst anzukommen.
Yoga hat mich gelehrt, meinen Körper nicht länger als Projekt zu betrachten, das verbessert werden muss. Stattdessen wurde er wieder ein Zuhause.
Wo begegnet dir echte Wertschätzung?
Namaste bedeutet: Ich erkenne das Göttliche in dir. Und ich verbeuge mich vor dir.
Durch meine Arbeit mit Trauma und dem Nervensystem habe ich gelernt, den Körper zu lesen: Anspannung, Schutzmuster, Überforderung, aber auch Stärke, Sehnsucht und Potenzial.
Deshalb ist Yoga bei mir kein Ort für Leistung oder Perfektion.
Es ist ein sicherer Raum, in dem du wieder lernen darfst, deinem Körper zuzuhören. Ein Raum, in dem du dich so bewegen kannst, wie es DIR guttut. Ohne Druck. Ohne Vergleiche. Ohne etwas beweisen zu müssen.
Ich glaube daran, dass jeder Körper Weisheit in sich trägt. Meine Aufgabe ist nicht, dich in eine Form zu bringen. Meine Aufgabe ist es, dass du Bewegung genießt.
Dabei sehe ich den Menschen hinter der Bewegung.
Denn Yoga beginnt dort, wo wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.
Heute sehe ich nicht nur die Menschen, die zu mir kommen. Ich sehe auch die Geschichten, die ihre Körper erzählen.
Die Anspannung in den Schultern einer Mutter, die seit Jahren für alle anderen da ist.
Den flachen Atem eines Menschen, der ständig funktionieren muss.
Die Müdigkeit, die niemand sieht.
Das gespeicherte Trauma, das seit Jahren eine schmerzhafte Blockade auslöst.
Unser Körper erinnert sich an vieles, was unser Verstand längst vergessen hat. Stress, Anspannung und Belastungen können sich im Gewebe festsetzen. Durch gezielte Faszienarbeit schaffen wir Raum für Emotional Release, mehr Bewegungsfreiheit, Entspannung und ein neues Körpergefühl.
Ich kam zum Yoga, weil ich meinen Körper verändern wollte. Ich blieb, weil Yoga mein Leben veränderte.
Yoga lehrt Geduld. Und... naja... Ich übe noch.